Jetzt bin 2 Tage in Halifax, dass Wetter ist perfekt und ich habe inzwischen die ganze Stadt kennengelernt.

Trotzdem würde ich gerne weiterreisen, aber der MAN steht noch im Hafen unter Quarantäne.

Wenn ich Glück habe, kann ich ihn am Freitag abholen.

Der gesamte Straßenverkehr läuft hier sehr diszipliniert ab.

Sobald sich ein Fußgänger der Straße nähert halten die Autos sofort an.

Die Autos haben vorne keine Nummernschilder, was ziemlich gut aussieht.

In Halifax fahren sehr viel Busse, alle Busse haben vorne einen Fahrradgepäckträger, Fahrräder sieht man allerdings kaum. Das habe ich bisher noch nicht richtig verstanden. Vielleicht sieht es im Sommer bezüglich Fahrräder anders aus.

Ab und zu sieht man Männer im Rock (Kilt).

Die Menschen sind sehr nett und höflich.

Einen Stadtplan benutze ich deswegen nicht mehr, denn sobald man an der Straße stehen bleibt, um in den Plan zu schauen, wird man gefragt ob man Hilfe braucht.

Um Kontakt zu finden ist das allerdings ideal, vielleicht überlege ich mir das ja noch einmal anders ;-)   

Heute habe ich mit einem Amphibienfahrzeug eine Stadt- und Hafenrundfahrt gemacht.

Soeben komme ich von der Waterfront, dort hat ein Hochseeangler einen riesigen Tunfisch gefangen.

Ca. 2,5 m lang und bestimmt 200 bis 300 kg schwer.

 

Hier ein paar Bilder, die ich mit dem Smartphone gemacht habe, die Canon ist leider noch im Truck. 

Das Wetter ist hervorragend, viel zu warm für die Jahreszeit,

aber ich weiß immer noch nicht, wann ich den MAN aus dem Hafen abholen kann.

Jeden Tag laufe ich zur Spedition und frage Debbie wann es denn nun soweit ist, leider ohne Erfolg.

Das Hotel hatte ich für 2 Tage gebucht, dann noch einmal nachgebucht (fast 200€ ohne Frühstück täglich)

Am Freitag könnte es klappen meint Debbie und sie sollte rechtbehalten.

Mit noch ca 15 – 20 anderen Reisenden treffe ich mich am Freitagmorgen in der Spedition, alle wollen ihre Fahrzeuge heute aus dem Hafen abholen.

Schnell noch CAD 150 abgedrückt und dann geht es mit einem Stapel Frachtpapieren ca 1 km weiter zum Zoll.

Dort werden Fragen nach Drogen, Alkohol, Waffen usw. ohne rot zu werden mit „No“ beantwortet, danach mit dem Taxi in den 6 km entfernten Hafen gedüst.

Am Eingang bekommt man einen Ausweis und eine Sicherheitsweste verpasst und man wird zu seinem Wagen gebracht, der dort mit unverschlossener Fahrertür steht.

Alle andren Türen, Klappen etc. sind verschlossen und versiegelt.

Jetzt hatte ich noch einmal 1,5 Stunden Zeit bis zur Sichtkontrolle durch den Zoll.

Also schnell den Trolley ausgepackt und im Fahrerhaus die Rückfahrkamera und die Navisysteme installiert und eingestellt.

Die 1,5 Stunden vergingen wie im Flug - dann wurde es spannend, der Zollbeamte kam.

Er kontrollierte die Motornummer, die sich beim MAN gottseidank nicht im Motorraum (immer noch voller Sand aus der Sahara) sondern in der Beifahrertür befindet. Dann werden noch ein paar Fragen gestellt. Ich sage No, No, No…

Und was soll ich sagen -  genau, ich durfte fahren…

Der MAN untenrum immer noch voll Sand  2:0

Dieseltanks noch gut gefüllt 3:0

Gasflaschen auch noch mit reichlich Gas drin 4:0

Massig Bier und Lebensmittel an Board versteckt 5:0

Und die anderen Sachen die hier besser nicht erwähne 6:0

Die Befürchtungen der Anderen haben sich nicht bestätigt, das Spiel konnte ich klar für mich entscheiden.

Nun ging es ab in den Feierabendverkehr von Halifax. Beim Automobilclub hat mich eine nette Mitarbeiterin gratis mit 2 Plastiktüten Straßenkarten und sonstigen Infomaterial versorgt.

Ein paar Straßen weiter konnte ich meine 2 Gasflachen bis zum Rand füllen lassen.

 

Dank an Markus für seinen Adapter, ohne diesen hätte ich die normale Campingflasche nicht füllen lassen können.

 

 

Anschließend ging es zu Walmart zum Einkaufen.

 

Irgendwie war ich nun auch platt, also entschloss ich mich kurzerhand gleich hier zu übernachten.

Nach einer sehr erholsamen Nacht ging es dann am nächsten Tag (Sa. d. 25.09.) weiter Richtung Moncton.

Unterwegs traf ich Eike Futter.

Eike sprach erst englisch mit mir, verfiel aber schnell ins deutsche, welches von Satz zu Satz besser wurde.

Eike ist in Namibia geboren u. irgendwann mit seinen Eltern von dort nach Kanada ausgewandert.

Seine Eltern kommen aus Deutschland und er hat auch noch Verwandte in Dissen.

Seine Lebensgeschichte war sehr interessant, wir haben uns fast 2 Stunden unterhalten.

In Moncton angekommen, habe ich es noch bis zum nächsten QuickFress geschafft und mir den Bauch voll gehauen.

Überall wo ich anhalte bin ich mit dem dicken Brummer die Attraktion, permanent kommen Menschen auf mich zu und stellen mir Fragen, auch auf Deutsch.

Leute schleichen um den Wagen und staunen oder umkreisen ihn mit ihren „kleinen Pickups“.

Alle sind total von der Rolle und begeistert. Selbst während der Fahrt werden mir wohlwollende Zeichen auch z. B. von anderen Trucker- oder Busfahrern gemacht.

Bislang hielt ich die nordamerikanischen Trucks immer für ziemlich groß, seitdem ich aber hier drüben mit meinem dicken Brummer rumfahre und sehe, dass die Truckers hier gut ca. 1,5m unter meiner Höhe sitzen, kommen mir die Laster hier, wie Spielzeugautos vor. Dass man auf Kreuzungen stoppt, wenn man mich sieht und mir Vorfahrt gewährt ist keine Seltenheit.

 

Wie gesagt überall wird gestaunt und ich werde begafft, komme mir manchmal vor als würde ich nackt rumlaufen…


In Moncton wird wieder übernachtet, dann geht es weiter über Hillsbrough ans HopewellCape wo man schöne Rocks im Wasser bewundern kann. Von dort weiter nach Alma. 

In einem Fischrestaurant esse ich dort zu Mittag; es gibt so viel, dass es mir bis zum Abend noch schlecht geht.

 



Weiter geht es durch tolle Landschaften bei herrlichstem Herbstwetter über Saint John an die MacestBay.

Dort mache ich einen Strandspaziergang.

Plötzlich werde ich auf Deutsch angesprochen mit den Worten:

„Gehört Ihnen das Monster da vorne?“

Karin aus Herford will das wissen. Sie ist vor vielen Jahren aus Deutschland ausgewandert. Ihre Großeltern kamen aus Bad Salzuflen und haben dort den Felsenkeller bzw. die spätere Skala bewirtschaftet.

Karin führt mich zu einem wunderschönen Übernachtungsplatz direkt am Meer mit Toiletten, Picknicktischen , Mülleimern usw.

Dann nimmt sie mich auf einen Trail mit, der rund um die Halbinsel führt. Zeigt mir den Regenwald, tolle einsame Buchten und zeigt auf eine vorgelagerte Insel, die einer deutschen Bekannten von ihr gehört.

Anschließend gehen wir noch an einem Sumpf vorbei, wo es fleischfressende Pflanzen gibt und sich ab und zu auch Elche rumtreiben. 

An meinem Übernachtungsplatz steht noch ein weiteres WoMo mit deutschen Kennzeichen „GT“

Joachim mit Frau, die sich leider drei Mäuse eingefangen haben und zwecks Suche nach einer Mausefalle am nächsten Tag weiterfahren.

Ich versuche derweilen mit Handspiegel, Pinzette und Skalpell mir die Fäden an der rechten Schulter zu ziehen, die mir „mein Arzt“ noch kurz vor Abflug verpassen musste.

Aber mit links (ich bin Rechtshänder) und spiegelverkehrt, will das nicht so recht klappen.

Ich schneide mich mehr, als dass ich die Fäden rausbekomme.

Draußen ist der Bär los, ich (bzw. der Truck) werde mal wieder lauthals umkreist, begafft und fotografiert.

Nach ca 30 Minuten vergeblicher Bemühungen die Fäden rauszuziehen, reicht es mir. Ich denke, die da draußen sollen auch mal etwas tun.

Ich betrete somit die Außentreppe und frage: Ist hier jemand Arzt?   

Die Leute schrecken zurück, als ich meine Schulter zeige, nur Pat eine französischgebürtige Kanadierin nicht.

Sie schaut, nickt und sagt okay und kommt mit mir ins Badezimmer. Wäscht sich die Hände und eins, zwei, drei sind die Fäden fachmännisch gezogen.

Danke, Pat - nochmals von dieser Stelle.

Das Wetter und der Stellpatz sind  dermaßen super, dass ich mich entschließe eine weitere Nacht hier zu verbringen.

Nachmittags kommt Karin und holt mich mit ihrem Wagen ab.

Sie lädt mich auf einen Drink in ihr Haus ein, welches wunderschön mit großem Grundstück (ca 3000m³ oder mehr) an einem Fluss liegt. Aus dem Wohnzimmer schaut man über einen riesigen Totempfahl hinweg aufs Meer, auf  den Fluss und auf eine alte Brücke.

Nebenan in der Villa wohnt Fam. Irving. Ihnen gehört das nordamerikanische Tankstellennetz „Irving“. Die Familie ist eine der reichsten Familien in Canada und so sieht auch ihre Villa aus.

 


Am nächsten Tag (Mo. d. 26.09.16) regnet es und ich fahre weiter Richtung NewYork City - Richtung Grenze zur USA.

Ehe ich mich versehe, stehe ich vor zwei Zollbeamten, die mich ausquetschen.

Zunächst dachte ich, das seien noch Canadier und war dementsprechend flapsig, bis man mir klarmachte, dass ich mich schon auf dem Boden der USA befinde.

So ein Mist.

Ich hatte nix versteckt und der Kühlschrank war voll…

Wie gewohnt lüge ich, dass sich die Balken biegen. Keine Lebensmittel, kein Alkohol usw.

No, No, No…

Man will in den Wagen schauen. Als ich darauf bestehe, dass die Schuhe ausgezogen werden müssen, ist die Besichtigung schnell beendet. Man ist sowieso nur neugierig, so etwas haben sie wohl noch nicht gesehen: MAN made in Germany

Ich muss mit ins Gebäude.

Eine Kollegin der beiden Beamten, stellt mir wieder ein paar Fragen, die ich inzwischen gekonnt und ohne eine Spur von Rötung beantworte.

Drücke 6 US$ ab und bekomme ein 90-Tage-Visa in den Pass gedrückt.

Nix wie weg… 


Es regnet und ich gebe Gas, bei ca 60-70 Cent pro Liter (eine Gallone US$ 2,30) darf man den MAN auch ein bisserl schneller fahren.

In Brewer/Main fahre ich auf den Walmartparkplatz und ich habe wieder Glück, ich bekomme alles was ich benötige w. z.B. den McNally Straßenatlas in dem alle Walmart Märkte mit Adresse verzeichnet sind.

Für die, die es nicht wissen zur Erklärung.

Auf den meisten Walmart Parkplätzen darf man mindestens eine Nacht unentgeltlich verbringen.

Im Markt bekommt man fast alles zu verhältnismäßig günstigen Preisen. Saubere Toiletten sind selbstverständlich.

Man hat oft ein freies und schnelles Netz zur Verfügung und im Umkreis befinden sich Tankstellen und viele FastFood Restaurants.

Und ich fand „Diesel Kleen“ ein Additiv, welches ich dem Diesel in USA und Mexico beimischen muss, damit die Einspritzpumpe und –Düsen ausreichend geschmiert werden.

Ja, da fragten mich doch einige zu Hause warum ich noch nicht weg bin, nicht wahr?

Alles das, was ich gerade schreibe und noch viel, viel mehr muss man erst einmal recherchieren, wenn man keinen Schiffbruch erleiden will. 

Nun so ein Einkaufsbummel inklusive tanken kann dann, wenn man flott ist, zwei/drei Stunden dauern, aber nur, wenn man flott ist.

Habt ihr schon einmal in einem total fremden Supermarkt, der 10-mal so groß ist wie ein Marktkauf, nach einem Additiv, nach einem Messbecher, Straßenkarte etc. gesucht?? Viel Spaß…

Weiter geht es. In Portland/Main habe ich keine Lust mehr und fahre vom Highway ab Richtung Meer via Old Orchard Beach in der Hoffnung irgendwo einen schönen Übernachtungsplatz am Meer zu finden.

Leider ist alles mit Motels und Villen zugebaut.

Ein Beifahrer, der jetzt meine vielen Apps und Systeme beherrscht, hätte mir hier eine große Hilfe sein können. Aber während der Fahrt, kann ich das bei dem starken Verkehr nicht und einen Platz, um immer wieder anhalten zu können, gibt es nicht.

Nach zwei Stunden Suche, gebe ich genervt auf und fahre wieder auf den Highway zurück.

Noch ca 700 km bis New York City.

Ich muss besser werden und im Vorfeld noch wesentlich besser vorbereitet sein, bevor ich in solche Ecken fahre.

Aber das kostet viel Zeit. Ein Beifahrer kann so etwas spontan während der Fahrt machen, ha ha –  ich meine natürlich, wenn er/ es/ sie denn auch wirklich  kann…   

 

 


Auf der Strecke nach Boston habe ich mir es dann anders überlegt.

Keine Zeit für „Kleinstädte“, Ende Okt. will ich in Mexico sein und New York City ist fest eingeplant.

Also Planung und NAVI kurz umgestellt und die Richtung NY eingeschlagen.

Ca. 100km vor New York kam es dann zu den ca. 30 schrecklichsten Km meines Lebens.

Auf einem Schild auf dem Highway stand: No commercial Vehicels

Was soll es, dachte ich mir -  ich bin ja nicht kommerziell unterwegs, also bin ich weitergefahren.

Einige Meter weiter kam eine Unterfahrbegrenzung von 8 ??.

Blitzschnell habe ich gerechnet, was waren nochmal schnell 8 feet?

8 x ca 30 cm = 240 cm.

Scheiße – der dicke Brummer ist 3,60 m hoch

Also sofort Lenker herumgerissen ohne Rücksicht auf Verluste, über die durchgezogene Linie gefahren und somit spontan die Richtung gewechselt.

Puuh so gerade geschafft und runter vom Highway über schöne Landstraßen und durch einen Ort.

Nach ca 20km führte mich das Navi wieder auf den Highway zurück.

Kurz bevor ich auf diesen auffuhr, sah ich jedoch im Augenwinkel wieder eine Beschränkung. Konnte aber nicht erkennen um was es ging.

Na ja dachte ich, wird schon schiefgehen. Was soll man auch anderes machen, wenn man sich alleine mit einem Truck in einem fremden Land auf einer Autobahnauffahrt befindet? Weiterfahren, oder?

Noch 30km bis zum nächsten Autobahnkreuz sagte das Navi. Vor mir und hinter mir weder Trucks noch große Motorhomes auf dem Highway. Das Gleiche auf der Gegenfahrbahn. Nur Pkws und ich mit dem 12tonner-MAN.

Ansonsten wimmelte es immer nur so von Trucks und Wohnmobilen (RVs) um mich herum.

Irgendetwas war faul hier, ich durfte hier nicht fahren. Das war spätestens klar, als ich die Höhen der Brückendurchfahrten sah.

 

Und jetzt kamen reichlich Brücken, die zu durchfahren bzw. unterfahren waren.

13 feet sind ca 3,90m. Das ist super dachte ich, der MAN hat mit Aufbau ja „nur“ 3,60m – also perfekt.

Allerdings kamen dann auch immer öfter Schilder mit 12 feet. Auch das musste noch passen.

Aber als ich dann auf einmal Schilder von Brückenunterfahrten von 11 feet sah, ist mir das Herz doch in die Hose gerutscht. Aber was sollte ich machen. Die Autobahn war voll. Ich fuhr fast 90 km/h.

Anhalten – Höhe messen und Stau verursachen, hohe Geldstrafe und Abschleppkosten riskieren?

Die Brückendurchfahrten waren rund und in der Mitte schien es machbar zu sein.

Also bin ich ziemlich plötzlich auf die Mittellinie gefahren, habe die Augen zu gemacht und bin weitergedüst. Gottseidank hat es geklappt, das Dach ist draufgeblieben.

Gut  - das ist dann auf den 30 km das eine oder andere Mal vorgekommen.

Ich habe Blut und Wasser geschwitzt, aber ich habe es geschafft, die 30 schlimmsten Kilometer meines Lebens (bisher).

In New City kam ich zunächst einmal in einen Megastau, aber das hat mich nicht mehr weiter interessiert. Das Wetter wurde schlechter, aber ich wollte unbedingt, auch bei diesem miesen Wetter, die Fotos unter den Fahnen haben.

 Bei schönem Wetter wären die Fotos sensationell geworden, ich bin mir sicher.

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Am Freitag bin ich dann noch bei relativ starkem Wind und Nieselregen vom World Trade Center bis zum Time Square gelaufen. Habe Fotos gemacht und viele interessante Sachen gesehen. Mit Beifahrer wäre ich auch mit dem 12tonner durch Manhattan gebrettert, aber alleine habe ich dieses Experiment zunächst unterlassen und auf später verschoben. Ich wollte mein Glück nicht unnötig herausfordern.

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Am Samstag war es trocken und wesentlich angenehmer.

Ich habe mir die imposante Subway Station im World Trade Center angeschaut, die zwei Pools, die an der Stelle der damaligen Türme jetzt zu sehen sind und bin dann über die Brooklyn Bridge nach Brooklyn gelaufen.

Von Brooklyn ging es dann für $7 per Boot zurück an den Pier 11 in Manhattan.

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Gleich daneben befindet sich die Wallstreet mit der weltberühmten Börse.

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Von da aus ging es weiter an die Südspitze, den Battery Park. Von hier aus starten die Schiffe zur Freiheitsstatue.

Ein Besuch der „Statue of Liberty“ gehört zum Pflichtprogramm für alle New York Besucher, also auch für mich.

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Und damit war der Tag gelaufen. Ca 8 Stunden war ich auf den Beinen und in NY unterwegs, das muss reichen.

Am Sonntag, meinem dritten Tag in dieser merkwürdigen Stadt, fuhr ich von New Jersey (West New York), wo ich mit dem Truck für $70 pro Tag stehe, mit der U-Bahn Richtung Central Park.

Denn sonntags trifft man sich im Central Park.

Hier kann man sich ganz schnell verlaufen, ein riesiges Gelände, an dessen Ränder tolle Apartmenthäuser stehen.

Auch für super Reiche ist ein Apartment am Central Park etwas ganz Besonderes.

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Irgendwann ging es dann wieder zu Fuß über den Broadway zurück

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Am Time Square, Central Station und Empire State Building vorbei zurück zur imposanten                   U-Bahnstation des WTR, um den Hudson River zu unterqueren. Diesmal war ich 9 Stunden unterwegs.

Montag soll das Wetter 75 Fahrenheit (24 Grad) haben, trocken und hoffentlich gibt es gute Sicht, denn dann wird die Aussichtsplattform des Empire State Building besucht und eine City Tour mit dem Hip on Hip off Bus gemacht.

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4 Tage New York City müssen fürs erste reichen, anschließend soll es dann Richtung North und South Carolina gehen. Der Sonne und Wärme entgegen.  

Mein Fazit über New York City (eigentlich ja nur Manhattan):

Schrecklich, aber faszinierend.

Dreckig und trotzdem schön, alles ist sau teuer, aber man muss es gesehen haben.

Das denken auch jedes Jahr viele Millionen andere Menschen in der Welt, die in Scharen als Touristen täglich über diese Stadt herfallen. Ist das der Grund, warum die Menschen, die hier leben so griesgrämig und unfreundlich sind? Ein riesen Unterschied im Vergleich zur Freundlichkeit der Canadier.

Hätte ich viele Millionen Dollar übrig, mit denen ich nicht wüsste, was ich damit anfangen sollte, könnte ich mir vorstellen, hier auch für ein paar Wochen im Jahr zu leben.

Aber ich finde für Otto Normalverbraucher ist die Stadt nicht das Passende, da ist es in Bad Salzuflen schon ein bisschen angenehmer ;-)

 

   


Draußen ist es ziemlich windig und es schüttet wie aus Kübeln bei über 20 Grad ;-)

Heute (Samstag d. 08.10.16) soll wohl der schlimmste Tag des Hurricane Matthew für den Breitengrad sein, auf dem ich mich befinde.

Nashville, NC hier stehe ich am äußersten Ende des örtl. Walmart Marktes und trotzdem im Grünen.

Und schreibe auf, was mir so durch den Kopf geht u. auch was mir seit der Abreise letzten Di so passiert ist.

Natürlich könnte ich auch den neusten „Jack Reacher“ lesen, aber Kopfkino habe ich lieber abends.

Demnächst werde ich zum Schreiben kaum noch Zeit haben.

Wenn Matthes sich verduftet hat, will ich Richtung Osten ans Meer, hier soll es tolle Küstenabschnitte geben, so um NEW HANOVER – Wilmington vielleicht bis Savannah.

Diese will ich mir auf jeden Fall anschauen, bevor ich dann die Vereinigten Staaten von Ost nach West durchquere bei angenehmen Temperaturen.

Mindestens 5.000 km eher mehr.

Dafür habe ich dann zwei Wochen Zeit.

Die Zeit ist eigentlich viel zu kurz.

Es folgt Grenzübertritt nach Mexico, Versicherung abschließen. Bisherige Versicherung kündigen. Dann in den Süden der Baja California düsen.

Das werden wohl auch nochmal ca 2.000 km werden -  bei mir unbekannten Straßenverhältnissen.

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An der Ostküste der USA reiht sich eine Großstadt nach der nächsten.

Portland, Boston, New York, Philadelphia, Baltimore, Washington, Richmond…

Mehr als 2.000km sehr starker Verkehr. Ähnlich wie im Ruhrgebiet zur Rushhour nur alles 3 bis 4 Nummern größer. Die Straßen haben oft 6 Spuren oder mehr.

Zwei drei Straßen verlaufen oft parallel. Auch über mir und unter mir gibt es Straßen, denn es wimmelt nur so an Autobahnkreuzen, imposanten Brücken etc.

Sehr viele Truck sind unterwegs, ca. so viel wie auf der A2 am Montag im Raum Hannover.

Und die Jungs fahren mindestens so schnell wie sie dürfen, dass beutet 115 -120 km/h fast auf jeder Spur. Rechtsfahrgebot wie in Europa kennt man hier in der Regel nicht.

Ich bin also mittendrin.

Alle paar Meter stehen Hinweis- bzw. Verbotsschilder. 

Also „ziemlich langweilig“ oder;-)

Hinzu kommt, dass es im Raum New York City von Mautstationen nur so wimmelt.

Was wiederum heißt, dass ich den Damen und Herren an der Kasse erst einmal klarmachen muss, was ich hier „reite“. Kein Truck, das ist ein RV versuche ich den Leuten klarzumachen.

Trucks müssen natürlich wesentlich mehr zahlen, ja bin ich denn hier auf einem Basar?

Wo sind die Preislistenaushänge, wo bleibt die Quittung…?

Fast alle schauen wie ein kaputtes Auto, wenn ich angerollt komme und haben nicht den blassesten Schimmer, von dem was da nun vor ihnen steht.

Solche Fahrzeuge sind hier völlig unbekannt. Eventuell hat man so ein Monster schon einmal im TV gesehen.

Das allgemeine Interesse an dem MAN ist anhaltend riesig. Inzwischen achte ich peinlich darauf, wie ich mich beim Stopp oder Übernachten hinstelle. Ich suche mir seit kurzem immer einen Platz in einer Ecke, so dass man mich nicht umkreisen kann. Dies wird nämlich mit Vorliebe gemacht. Tag und Nacht kreisen Autos, aber auch große Pickups um den dicken Brummer.

Jetzt bleiben sie minutenlang vor dem MAN stehen, lassen natürlich ihren Motor laufen, staunen und machen Fotos.

Zum fremdschämen – echt peinliche Gaffer…

Erwischt man mich vor dem Wagen, werde ich oft höfflich um Erlaubnis gebeten, ein Foto machen zu dürfen.

Oft soll ich mich auch noch auf vor dem Wagen postieren. Ich gehe nur aus dem Wagen, wenn niemand in der Nähe ist, oder wenn ich mich einsam fühle ;-)

Sonst wird es zeitaufwendig und ich will nicht unhöflich sein. Nun ja - der Ami mag große Autos,

W. z. B. die großen Pickups, aber so einen großen Wagen hat bisher kaum einer „live“ gesehen u. ihre Fahrzeuge wirken neben dem 12to wie Spielzeugautos ….

Da ist hemmungsloses Staunen mit offenen Mund angesagt.   

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An den ersten Tagen in der „neuen Welt“ habe ich mich viel mit der Streckenplanung und den möglichen Übernachtungsplätzen beschäftigt.

Diese Zeit spare ich mir inzwischen, denn ich bin ziemlich gut geworden.

Mittlerweile verstehe ich meine vielen Systeme und Apps optimal zu nutzen und fahre drauf los.

Wenn ich eine Pause brauche oder übernachten will, sagt mir z. B. „allstays“ sofort was in der Nähe ist und teilt mir auf Wunsch noch weitere Infos w.z.B. die Koordinaten mit.

Kinderspiel, wenn man weiß wie es geht.

Jedenfalls bis Matthews auf dem Radar erschien. Okay -  Zeit brauche ich natürlich um die Systeme upzudaten. Auch ein breitbandiges Netz muss zur Verfügung stehen.

Nicht so einfach, wenn man zu 90% „wild steht/übernachtet“

Ein schnelles WiFi findet man u. a. in den offiziellen Information Centren der einzelnen Bundesstaaten n. Folgende Staaten mit entsprechenden Centren wurden bisher durchquert:

In Kanada – Nova Scotia und New Brunswick dann über die Grenze in die

USA:

Maine

New Hampshire 

Connecticut

New York

Virginia

North Carolina

An den Staatsübergängen befinden sich also immer diese Information Centren.

Sehr gepflegt, grün und großzügig angelegt, mit Picknickplätzen etc. Sowie saubere Toiletten.

Auffällig freundliches Personal. Hier kann man sich in der Regel mit kostenfreien Karten Material eindecken und wie gesagt,  ein schnelles freies HiFi wird geboten.   

Diese Centren fahre ich an, besorge mir die neusten Straßenkarten, lümmel mich mit meinem Laptop und Smartphone in einen Sessel und fange an, die Straßenkarten für meine Systeme runterzuladen.

Parallel werden Mails und whatsapp-MSG bearbeitet, das kann dann schon mal etwas dauern.

Aber es lohnt sich, denn auch die Ladies sind sehr nett und an Casa-rodante etc. interessiert.

Da das Projekt nicht mehr als nötig kosten soll, versuche ich ein bisschen zu sparen.

Mein Sponsor zahlt mir „nur“ 600€ monatl.  was noch nicht einmal mein Dieselkosten deckt.

Also übernachte ich in der Regel hier in den Staaten „for free“ auf Walmart-Parkplätzen, was auch sonst noch Vorteile mit sich bringt.

Hier stehen immer auch andere WoMo´s,  gut für Kontakte und Informationsaustausch mit Deutschen, Niederländern, Belgien, Franzosen, Cannadiern, US-Amerikanern…

Im Markt bekommt man alles und dass meine ich auch so – einfach alles…

Man hat WiFi, saubere Toiletten und die Auswahl unter mehreren QuickFressRestauarants (wenn man denn draufsteht)

Ich jedenfalls, fühle mich pudelwohl und sicher auf diesen Plätzen, die einem oft die Möglichkeit bieten sogar im Grünen zu stehen.

In New York City war ich natürlich auf einem Campground, der günstig zu Manhattan lag.

Vorgestern habe ich den Medoc Mountain St. Pk. angefahren.

Inspektion am Truck gemacht, dass Fz innen gründlich gereinigt, frisches Wasser gebunkert und Grauwasser usw. entsorgt.  Fast jeder Stellplatz hat auf diesen Campgrounds einen eigenen Wasseranschluss, Mülltonne, Grill, Picknick-Tisch u. Bank etc. – perfekt.

Aber sehr ruhig, kaum einer interessiert sich für den Truck. So muss sich der Ferrari- Lamborghini- Porschefahrer fühlen, wenn er mal ohne sein geliebtes Auto unterwegs ist. Man ist ein Nix ;-)

Hier unten hat es schon deutlich mehr als 20 Grad auch um diese Jahreszeit und bei nicht so tollem Wetter.

Aber Sturm und der Regen werden stärker, der Truck steht inzwischen in einem Teich und wackelt beängstigt. Draußen ist nicht mehr viel zu erkennen.

Wenn das mal gut geht!?

An rausgehen ist nicht zu denken.

Ich werde mir jetzt jedenfalls erst einmal etwas kochen.

Vielleicht wird es meine Henkersmahlzeit?         

 

 


Am nächsten Tag war alles vorbei und die Sonne kam raus.

Ich wollte zum Meer, an die Küste von North und South Carolina.

Immer wieder musste ich versuchen den richtigen Weg zu finden.

Umleitungen gab es keine, denn Interstate und Highways waren zum Teil überflutet und somit oft gesperrt.

Bäume waren entwurzelt, Straßen weggeschwemmt und Dächer abgedeckt.

Nach mehreren Stunden suchen und wahrscheinlich 200-300 zu viel gefahren Kilometern kam ich endlich in Wenmington und an dem dortigen Küstenstreifen um Carolina Beach an.

Die ersten Kilometer um Carolina Beach waren zwar moderat zugebaut, aber die Häuser waren klein, geschmackvoll gestrichen und alle paar Meter waren Parkplätze und Durchgänge zum Meer.

Nach ca. 10 km hörte die Bebauung sogar auf und ich konnte direkt am Meer parken und dort am kilometerlangen Strand entlanglaufen.

Das Wetter war sonnig und die Leute waren am MAN interessiert wie immer und überall bisher.

Einen Tag später fuhr ich dann weiter Richtung South Carolina.

Ich hatte mir ein paar Campgrounds direkt am Meer rausgesucht, hatte aber Pech.

Alle Plätze hatten wegen Hurricane-Schaden geschlossen, so kam ich noch am gleichen Tag, viel schneller nach Charlston, als ich eigentlich vorhatte. 

Von dort aus ging es dann am nächsten Tag Richtung Westen.

In Georgia hatte ich beim zweiten angefahrenen Campground Glück.

Er lag weit genug im Inland und hatte so gut wie nichts vom Unwetter mitbekommen.

Für 37 $ hatte ich einen traumhaften Übernachtungsplatz mit Seeblick, drei Wasser Entnahmestellen (sogar warm und mit ordentlichem Druck – Citywater).

Eigene Terrasse und natürlich auch, wie überall auf den Campgrounds eine eigene Picknickbank und Grill bzw. Feuerstelle.

Die Amis mögen das abendliche Lagerfeuer über alles.

Überall lodern die Lagerfeuer und es stinkt ordentlich nach Qualm.

Tagsüber hat es zwischen 25 und 30 Grad, geht die Sonne unter, geht es mit den Temperaturen gegen den Gefrierpunkt.

Das ist auch der Grund dafür, dass auch morgens oft als erstes das Feuer wieder in Gang gebracht wird.

Georgia hat mir gut gefallen, angenehme Temperaturen für Oktober, nette Menschen, üppige Vegetation und tolle Landschaften – ein echter Geheimtipp.

 

Über Atlanta in Georgia ging es dann am nächsten und den folgenden Tagen im Sauseschritt durch Alabama, Mississippi über Memphis in Tennessee und Little Rock in Arkansas immer weiter Richtung Westen.

Durch Oklahoma, über Amarillo in Texas nach Santa Fe und Albuquerque in New Mexico.

Bis dorthin waren es von Halifax in Canada fast 7.000km und ich entschied mich, weil es in dieser Gegend nur so von wunderschönen National Parks wimmelt ein bisschen langsamer zu machen.

Ich besuchte den Hovenweep NP in Colorado.

Auf einem Rundwanderweg konnte ich die im 13. Jahrhundert erbauten Pueblos, die um ein kleines Tal angeordnet sind, bewundern. Leider sind nur noch Ruinen zu sehen.

 

Einen Tag später ging es zum ersten Mal seit Jahren wieder nach Utah in den Natural Bridges Nat. Mon.

Hier kann man von Flüssen ausgewaschene Sandsteinbrücken sehen und auch unterwandern.

Die Sipapu Bridge zum Beispiel ist von ihrer Spannweite die zweitgrößte dieser Art auf der Welt.

Herrliche Wanderwege führen durch die Schluchten mit ihren herbstlich gefärbten Bäumen und Büschen.

Tags darauf fuhr ich durch das Monument Valley wie man es aus der Marlboro Werbung kennt.

Hier hätte ich auch übernachtet, wären die Navajos nicht so unverschämt.

Aber für einen Stellplatz im feinen Staub, zu dem noch sehr windig, mit so gut wie keinem Service, bezahle ich keine 42$.

Übernachtet habe ich dann später auf einem Campground, der sich auf einem bewaldeten Hügel mit prima Aussicht befand und das -  for free.

Von dort aus ging es dann an den Grand Canyon und nach Page an den Lake Powell.

Weiter ging es Richtung Zion NP.

Dort fuhr ich kurz vor Erreichen des NP in ein kleines Seitental mit Fluss zum Übernachten.

Ein echter Geheimtipp.

An jeder Flussbiegung standen Einheimische mit ihren Riesen Wohnwagen (es war Wochenende) und bereiteten das abendliche BBQ vor.

Massen an Fleisch auf den Tischen warteten darauf, auf den Grill zu landen.

Ich wurde sofort eingeladen, als ich fragte, ob ich mich hier dazu stellen dürfte. 

 

Am anderen Tag  ging es sehr früh Richtung Zion NP, den schönsten NP, den ich kenne.

Obwohl ich schon gegen 8h am Parkeingang stand, musste ich noch bis Mittag darum bangen einen Platz auf den beiden Campgrounds des NP zu bekommen.

 

Diesmal hatte ich Glück, der letzte freigewordene Platz auf Ground South gehörte mir.

Abends ging es früh ins Bett, denn für den nächsten Tag war ein anstrengender Trail angesagt.

Zu einem Ort, wo ich normalerweise hinfliege (jedenfalls in meinen Träumen) – Angels Landing.

Der Landeplatz für Engel befindet sich in einer Höhe von 1765m und bietet eine phänomenale Aussicht auf dieses überwältigende Tal.

Diesmal musste ich also laufen.

Allerdings ist der Aufstieg nicht ganz ohne, Höhenangst darf man nicht haben und eine gute Kondition, sowie vernünftiges Schuhwerk sind Vorrausetzung.

Ein sehr schmaler Grat kurz vor dem Ziel muss überwunden werden, links und rechts geht es einige hundert Meter tief runter.

In den letzten Jahren haben einigen Menschen diese Tour mit ihrem Leben bezahlen müssen.

 

Alle, die sich jetzt freuen, muss ich enttäuschen...


Die Tage habe ich es endlich geschafft ein paar Bilder von NY hochzuladen.

 

Nur mal zur Info.

 

Dafür habe ich von morgens 11h bis abends 21h vor dem PC gesessen.

 

Größten Teils in der prallen Sonne und bei 6-7 Windstärken. Kamera und Laptop waren total versandet und ich war wie gerädert. Das werde ich mir so schnell nicht mehr antun.

 

Die anderen machen einen auf Dolce Vita und ich bin hier am malochen.

 

Mit anderen Worten, auf Bilder (inzwischen habe ich bestimmt 2.000 oder mehr) müsst ihr nun warten, bis ich ein echt schnelles Netz habe.

 

 

 

Vom Zion NP ging es wieder Richtung Wüste, nach Las Vegas.

 

Vorher wollte ich mir noch das Süßwasserproblem dieser Millionenstadt anschauen, den Lake Mead.

 

Der, wenn es so weitergeht, wohl bald ausgetrocknet ist.

 

Eine Amerikanerin, mit der ich mich am Lake unterhielt, zeigte mir den Bereich, wo sich der Wasserspiegel noch vor Jahren befand. Demnach ist nicht mehr viel übriggeblieben.

 

 Egal – die Amis sind selber Schuld, wenn man in der Wüste Rasen pflanzen muss und diesen täglich sprengt…

 


Zu Las Vegas will ich nicht viel erzählen.

 

Selber hinfahren/fliegen und dumm gucken bei mindestens 30 Grad.

 

Was soll man schon dazu sagen, wenn morgens um 9h schon zigtausende, zum Teil qualmend und biertrinkend vor den Automaten und an den Spieltischen sitzen.

 

Und einen Damen „oben Ohne“ irgendetwas andrehen…

 

Da fällt mir nur noch Sodom und Gomorra ein.

 

 

 

Die Hotels in denen zurzeit, Elton John, Britney Spears, Jenifer Lopes, Lionel Richy, David Copperfield und viele andere Stars auftreten, sind riesengroß.

 

Ich habe mich mehr als einmal in den Spielkasino-Katakomben verlaufen und erst nach längerem Suchen wieder herausgefunden.

 

Ich möchte nur noch kurz erwähnen, dass ich diesmal super toll mit meinem Truck gestanden habe.

 

Mittendrin, besser geht es nicht, hinter dem Eifelturm und das für lau, ruhig und mit Blick auf Palmen.

 

Kann ja sein, dass mal jemand dorthin möchte/muss!? 

 


Das sind jetzt ein paar Bilder von Las Vegas.

Kommen aber nicht gut rüber, weil Las Vegas eigentlich erst bei Dunkelheit schöne Bilder hergibt. Die Fotos bei Dunkelheit (laufe doch abends nicht wie eine Touri mit Kamera um den Bauch rum, am besten noch mit Schlappen, karierten Kniestrümpfen und Shorts, oder? ne, ne - ich nicht) habe ich aber nur auf dem Smartphone und werden dann später nachgeliefert. 

 

 

Nach 2/3 Tagen ging es Richtung Süden an die mexikanische Grenze. In El Centro hat mir Augustin Zamora, meine Gasflaschen über Rand gefüllt.

 

Geld wollte er dafür nicht haben. Er war so etwas von begeistert von dem MAN, dass er sich überhaupt nicht mehr einkriegte (my dream my dream…), aber das bin ich ja nun schließlich gewohnt, überall das Gleiche…

 

 

 

 

 

 

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