Den DB1120 hatte ich zuerst in der Planug. So stand der Feuerwehr-Rüstwagen einen Tag nach dem ich den LKW-Führerschein bestanden hatte, im Juni 2014  vor der Tür. Als ich mit der Karre Zuhause ankam, hatte ich keine Lust auszusteigen, um jemanden zu bitten ein wenig Parkraum in der Straße frei zumachen, denn vor der Haustür war alles zugeparkt. Also habe ich kurz mal die Sirenenanlage mit Martinshorn angeschaltet - huuuuiii...Das glaubt ihr nicht was da geschah, ich habe mich fast erschrocken ;-) Die Straße war innerhalb von Sekunden voller Leute, die ihre Smartphones in Position brachten hihi, das war ziemlich lustig...

 

Denn alles musste raus, hundert (gefühlte) Schubladen u. tausend gefühlte Schrauben

aber wer ist schon wild auf "alte Schrauben"     ;-)

Gott sei Dank hat mein Bruder  Karl-Heinz mit Schweißerät und Riesenflex an mehren Tagen  mit Hand angelegt. Also nicht nur Gott sei Dank sondern auch K.H. sei Dank

 

Selbst Sklaven und Irokesen hatten irgenwann keine Lust mehr

So ein Feuerwehrwagen besitzt magische Anziehungskräfte auf alle die ihn erblickten. Es kam zu außergewöhnlich vielen Kontakten mit Nachbarn und Vorbeifahrenden. Kippte ich das Fahrerhaus nach vorne, wurde die Angelegenheit für fast alle, die das sahen, unwiderstehlich, an Arbeit war nicht mehr zu denken u. es kam sogar zu Notbremsungen vor unserem Haus.

Das rote Ding da (links) in der Mitte ist der Generator fast 150kg schwer, das Herzstück des "Kraftwerks".

Natürlich hätte ich ihn kurz alleine rausheben können ;-) aber ich dachte mir eine teambildene Maßnahme innerhalb der Nachbarschaft könnte nix schaden. Also durften Andreas G. Thomas N. u. Karl-Heinz mithelfen. Danke an die Drei....

Nach ca. 3 Monaten war alles runter, das Fahrgestell wurde entrostet und in mehreren Durchläufen mit Grundierung und Farbe versehen. Letztendlich sah alles wie neu u.  geleckt aus. Der Lackierer, der mir die Grundierung und Farbe für fast 500€ verkaufte, hat sich wahrscheinlich permanent vor Lachen (und Freude) auf die Schenkel geschlagen. 

Und im Garten sah es so aus oder schlimmer...

Für die knapp 3 t Schrott konnte ich dann ca. 1.000€ einstreichen, natürlich inkl. der Alu-Bleche, die fast eine zusätzl. Tonne ausmachten. Sind allerdings nicht auf diesem Foto zu sehen. 

Ohne Aufbau, ohne Blaulicht u. Martinshörner    mit frisch restauriertem Fahrwerk hat der  DB 1120 dann Ostern 2015 Tschüss gesagt.